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HUESKER Synthetic GmbH
Zentrale
Fabrikstraße 13-15
48712 Gescher
Deutschland

HUESKER investiert in großflächige Photovoltaikanlage

Seit letztem Jahr produziert HUESKER eigenen Solarstrom. Knapp ein Fünftel des Gesamtstrombedarfs an den Standorten Dülmen und Gescher werden damit abgedeckt. Weitere Ausbaustufen sind bereits in Planung.

 

HUESKER entwickelt nicht nur innovative und technisch anspruchsvolle Produktlösungen, auch das Thema Nachhaltigkeit steht dabei ganz oben auf der Agenda. Im Laufe des vergangenen Jahres installierte der Global Player aus dem Münsterland an den Unternehmensstandorten in Gescher und Dülmen zwei großflächige Photovoltaikanlagen. Eine Erweiterung ist bereits in Planung. Ebenfalls Bestandteil des Investitionspaketes: eine leistungsstarke Ladeinfrastruktur für Beschäftigte und Kunden samt Lastmanagement, Echtzeit-Monitoring via App sowie einer passgenauen Backend-Software zur Verbrauchsabrechnung. Die Gesamtinvestition im einstelligen Millionenbereich verstehen die Geschäftsführer Dr. F.- Hans Grandin und Sven Schröer gleichermaßen als Bekenntnis zur Region wie auch als einen ersten, wichtigen Schritt auf dem Weg in eine CO2-neutrale Produktion.

"HUESKER macht einen wichtigen Schritt auf dem Weg in Richtung CO2-Neutralität.“ Dr. F.- Hans Grandin, Geschäftsführer (CEO) HUESKER Synthetic GmbH.



Solarstrom erzeugen im großen Stil

Gut 4.000 Quadratmeter misst die neue Photovoltaikanlage. Insgesamt 2.266 Module wurden dazu auf den Hallendächern an beiden Unternehmensstandorten verbaut. „Bereits seit Anfang 2022 produzieren wir unseren eigenen grünen Strom. Im März ging in Dülmen die erste Anlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt-Peak ans Netz. Im Juli folgte in Gescher mit 750 Kilowatt-Peak die zweite, deutlich größere Anlage“, berichtet Kai Schulze Althoff, der das Projekt „Produzieren mit grünem Strom“ bei HUESKER leitet. Durch die vollständige Integration beider Anlagen in ein professionelles Energie-Monitoring-System kann der Wirtschaftsingenieur und Assistent der technischen Leitung nun bereits erste Daten und Kennzahlen auswerten. „Unsere Stromverbrauchskurven sowie die Ertragskurven der Photovoltaikanlagen zeigen eine Eigenverbrauchsquote von über 85 Prozent. Das heißt den überwiegenden Teil des erzeugten Solarstroms verbrauchen wir direkt in der Produktion beziehungsweise in der Verwaltung oder zum Laden unserer Dienstwagen“, erklärt Schulze Althoff.



Noch ganz am Anfang

Bereits für dieses Jahr ist eine Erweiterung geplant: Weitere 1.400 Module mit einer Leistung von 560 Kilowatt-Peak am Standort Dülmen sowie 492 zusätzliche Module (200 Kilowatt-Peak) in Gescher. „In der Summe reden wir dann über insgesamt 4.158 Photovoltaik-Module mit einer Leistung von 1,6 Megawatt-Peak auf mehr als 7.500 Quadratmetern Fläche. Den Eigenstromanteil bei HUESKER heben wir damit auf 20-25 Prozent“, blickt Schulze Althoff in die Zukunft. Auch Pläne für eine dritte Erweiterung, insbesondere für den Standort Gescher, liegen bereits in der Schublade. „Der Energiemarkt ist durch die Situation in Osteuropa unberechenbar geworden. Strom selbst zu erzeugen und diesen zu einem sehr hohen Anteil selbst zu verbrauchen, ist der richtige Weg, um die Energiekosten zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern“ so der technische Leiter und Prokurist Heinz-Georg Richels.

„Ökologie und Ökonomie stehen nicht im Widerspruch. Im Gegenteil: Nachhaltiges Wirtschaften zahlt sich aus – das erleben wir gerade ganz aktuell.“ Sven Schröer, Geschäftsführer (CSO) HUESKER Synthetic GmbH

Verantwortung übernehmen und vorangehen

Nachhaltig Wirtschaften – für HUESKER-CEO Grandin bedeutet dies konkretes Handeln. „Die HUESKER Gruppe ist sich ihrer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Verantwortung bewusst. Wir streben über den gesamten Wertschöpfungsprozess – von der Entwicklung bis zu Fertigstellung und Anwendung unserer Produkte – den schonenden Umgang mit Energie und Ressourcen an“, erklärt dieser. Angesichts der aktuellen Strompreisentwicklung sei die Investition allerdings auch wirtschaftlich interessant, ergänzt Co-Geschäftsführer Schröer. Ökologie und Ökonomie gingen hier Hand in Hand, so Schröer, der seit 2019 Mitglied der Geschäftsführung ist. „Neben konventionell erzeugtem Strom ersetzen wir auch Diesel und Benzin als Treibstoff und reduzieren unseren CO2-Fußabdruck so derzeit um insgesamt 218 Tonnen pro Jahr“, erklärt Heinz-Georg Richels. Hochgerechnet auf den erwarteten Lebenszyklus der Anlage kommen etwa 4.500 bis 5.500 Tonnen eingespartes CO2 zusammen.

Nachhaltiges Produktportfolio

Nicht nur in der eigenen Produktion und bei der Energieerzeugung setzt die HUESKER Gruppe voll und ganz auf Nachhaltigkeit. So reduziert der Einsatz von Geokunststoffen im Vergleich zu konventionellen Bauweisen CO2-Emissionen in erheblichem Umfang – beispielsweise in der Baubranche. „Die Vermeidung energieintensiver Stahl- und Betonelemente schont natürliche Ressourcen, verringert große Massentransporte und spart Energie“, erklärt Grandin. Geokunststoffe kommen zudem bei der Abdichtung von Altlasten und Deponien sowie zur Filterung und Bindung von Gefahrstoffen zum Einsatz. Im Bereich der Agrarwirtschaft bieten HUESKER-Produkte zudem erstklassige Lösungen für eine tiergerechte Haltung von Nutz- und Zuchttieren.