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HUESKER Synthetic GmbH
Zentrale
Fabrikstraße 13-15
48712 Gescher
Deutschland

Neubau einer Stützwand in KBE-Bauweise

Projekt Informationen

Baumaßnahmen

Erneuerung einer Stützmauer an der Kreisstraße 32

Auftraggeber

Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt

Bauausführung

Martin Wurzel Baugesellschaft mbH

Ort

Nideggen-Rath , DE

Bauzeit

April 2023 – Dezember 2023

Verwendete Produkte

Projekt Details

Situation

Unterhalb der Rather Straße (K32) im Nideggener Stadtteil Rath befand sich ursprünglich eine Stützmauer aus den 1970er-Jahren. Im Rahmen einer turnusmäßigen Bauwerksprüfung stellte der Kreis Düren (NRW) fest, dass deren Standsicherheit aufgrund erheblicher Schäden nicht mehr gewährleistet war. In der Folge kam es zu einer halbseitigen Straßensperrung sowie temporären Sicherungsmaßnahmen mit Betonblöcken. Eine Sanierung des Bestands kam nicht infrage, sodass ein vollständiger Neubau notwendig wurde. Ziel der Maßnahme war eine dauerhaft standsichere Lösung, die sich in das bestehende Umfeld einfügt und zugleich wirtschaftliche sowie ökologische Vorteile gegenüber konventionellen Massivbauweisen bietet.

 

Lösung

Der Kreis Düren plante gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt eine Stützwand in KBE-Bauweise (Kunstoffbewehrte Erde) mit passiver Ansichtsfläche aus gebrochenen Betonsteinen. Diese ist statisch mit dem bewehrten Erdkörper verbunden, übernimmt jedoch keine tragende Funktion. Nach erfolgreicher Ausschreibung beauftragte die Martin Wurzel Baugesellschaft mbH die HUESKER Synthetic GmbH mit der entsprechenden Ausführungsplanung sowie der Lieferung der dazugehörigen Systemkomponenten, bestehend aus Fortrac-Geogittern und INORA-Betonsteinen. Die Umsetzung erfolgte als Fortrac Block-System, bei dem der geokunststoffbewehrte Erdkörper die Lastabtragung übernimmt und die Blocksteinfront als dauerhafte, robuste Sichtfläche dient.

 

Vorteile

Durch die enge Abstimmung aller Projektbeteiligten ließ sich der Neubau erfolgreich und sicher umsetzen. Die neue Stützwand gewährleistet dauerhaft die Standsicherheit der oberhalb verlaufenden K32 und ersetzt die provisorischen Sicherungsmaßnahmen vollständig. Gegenüber einer massiven Betonwand bietet die KBE-Konstruktion deutliche Vorteile: geringerer Materialeinsatz, reduzierte Transportmengen und eine flexiblere Bauweise. Gleichzeitig fügt sich die Blocksteinansicht harmonisch in das Ortsbild ein. Die Lösung vereint damit technische Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und ökologische Aspekte in einer langlebigen Bauwerksausführung.

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