Kontakt
HUESKER Synthetic GmbH
Zentrale
Fabrikstraße 13-15
48712 Gescher
Deutschland
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Projekt Informationen

Baumaßnahme

Eisenbahnknotenpunkt Gröbers

Ort

Leipzig, Sachsen, DE

Auftraggeber

DB-Projekt Verkehrsbau GmbH, Leipzig

Planung

VEPRO(Gleisanlage) KuK (Bauarbeit en) HUESKER Synthetic (Statik + Geokunststoffe) Glötzl GmbH (Warnanlage)

Bauausführung

ARGE NBS Knoten Gröbers

Bauzeit

2000 - 2002

Galerie

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Projekt Details

Aufgabe

Ein Eisenbahnknotenpunkt mit bis zu sieben nebeneinander verlaufenden Gleisen sollte auf einem Gelände gebaut werden, auf dem bis 1930 Kohlebergbau in einer Tiefe von nur 30 m unterhalb der GOK betrieben wurde. Für den Eisenbahndamm mit zwei Gleisen für Hochgeschwindigkeitszüge (bis zu 300 km/h) war daher ein spezieller Schutz gegen mögliche Erdfälle zwingend erforderlich. Insbesondere die max. zulässigen Setzungsunterschiede zwischen den Gleisen von 3 mm bei 1,5 m Gleisbreite stellten eine besondere Herausforderung.

Lösung

Die im Rahmen der Baugrunduntersuchung festgestellten Hohlräume wurden verpresst. Anschließend wurde der Dammkörper auf einem Überbrückungssystem aus bewehrtem Kiespolster und zementstabilisiertem Erdblock aufgebaut. In einem ersten Schritt wurde eine 0,4 m starke zementstabilisierte Gründungsebene erstellt. Darauf erfolgte der Einbau eines mineralischen Gemisches in Verbindung mit der Warnanlage und die kreuzweise Verlegung von zwei Lagen Geogittern aus Aramid. Abschließend wurde ein zementstabilisierter Erdblock in mehreren Schichten aufgebracht. Auf der Oberkante des Erdblocks wurde dann ein Trennvliesstoff verlegt, bevor schließlich eine Planums- und Frostschutzschicht gemäß DS 836 eingebaut wurde.

Vorteile

Im Falle eines Erdfalls wird die Warnanlage die genaue Position des Erdfalls anzeigen. Gleichzeitig werden die Geogitter aktiviert und in dem zementstabilisierten Block bildet sich ein stabiles Gewölbe aus. Das so aktivierte Tragsystem ist für eine Belastungsdauer von einem Monat berechnet worden. Innerhalb dieses Zeitraums muss der Erdfall durch Injektionsverfahren verpresst werden, wofür jedoch keine Sperrung der Bahnstrecke nötig ist.


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