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HUESKER Synthetic GmbH
Zentrale
Fabrikstraße 13-15
48712 Gescher
Deutschland
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Projekt Informationen

Baumaßnahme

Tank- und Rasthof an der B5

Ort

Witzwort, Schleswig-Holstein, DE

Auftraggeber

PaRaMi Handelsgesellschaft

Planung

Ingenieurbüro Heinrich, Lohe-Fohrden,

Bauausführung

Fa. Ditting

Bauzeit

November 1999 bis Mai 2000

Galerie

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Projekt Details

Aufgabe

Die gesamte Baufläche von ca. 7.800 m², auf der die Tank- und Rastanlage erstellt werden sollte, war von starken Bodenschichten aus Klei und Torf unterlagert. Schon bei Befahrung des Geländes mit leichten Fahrzeugen war eine extreme Spurrinnenbildung wahrzunehmen. Auf OK Gelände durchgeführte Plattendruckversuche erbrachten kaum messbare Ev2- Werte. Gleichfall war auf dem gesamten Baufeld ein extremer Wasseranfall und somit eine verschlechterte Tragfähigkeit des Rohplanums festzustellen.

Lösung

Aufgrund der schwierigen Ausgangssituation wurde eine Geokunststoff-Bewehrung zur Erhöhung der Tragfähigkeit sowie zur Setzungsminimierung vorgeschlagen. Unter den späteren Tankflächen und deren Wirkbereich wurde ein totaler Bodenaustausch bis auf eine Tiefe von ca. 3,50 m vorgenommen. Das Gebäude der Anlage wurde auf Pfählen gegründet. Bei den restlichen Flächen (ca. 5.000 m2) wurde nur der zur frostsicheren Gründung erforderliche Teil des Klei abgetragen. Um den extremen Wasseranfall zu beseitigen und eine Fläche zu entwässern, wurden unter den Außenanlagen Drainagestränge angeordnet. Hierauf wurde eine Kombination aus einem verfestigten Vliesstoff und einem hochzugfesten flexiblen biaxialen Polyestergeogitter verlegt. Darüber wurde in „Vor-Kopf“- Bauweise eine 0,60 m starke Tragschicht aus einem Kies/Sand Gemisch aufgebracht.

Vorteile

Die durchgeführte Bauweise bei diesem Bauvorhaben zeigte, dass bei Einsatz eines hochzugfesten flexiblen Polyestergeogitters die erforderliche Tragfähigkeit sicher erreicht werden konnte. Für die wirtschaftlichen Belange des Bauvorhabens hatte diese Bauweise eine große Bedeutung, da so in den Bereichen der Verkehrsflächen ein kostenintensiver Bodenaustausch umgangen werden konnte. Die während der Bauarbeiten kontinuierlich erfolgten Tragfähigkeitskontrollen unter Aufsicht des Planers bestätigten in allen Prüfpunkten die Erfüllung der gestellten Anforderungen. Die Erdarbeiten konnten so fachgerecht und nach Zeitplan ausgeführt und abgenommen werden.


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