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HUESKER Synthetic GmbH
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48712 Gescher
Deutschland
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Projekt Informationen

Baumaßnahme

S 16 Schnellstraße Arlberg

Ort

Klösterle, Vorarlberg, AT

Auftraggeber

ASFINAG

Planung

AMIKO Bau Consult, Ingenieurbüro DI Andreas Brandner

Bauausführung

Firma TEERAG ASDAG GmbH, Kematen

Bauzeit

Juni 2013 bis August 2013

Galerie

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Projekt Details

Aufgabe

Die Arlberg Schnellstraße S 16 in Österreich verbindet die Inntal-Autobahn A 12 in Tirol mit der Rheintal-Autobahn A 14 in Vorarlberg. Diese stark frequentierte, hochbelastete Straße ist ein wichtiges Bindeglied im Straßennetz Westösterreichs. Im Sommer 2013 wurde die S 16 in Vorarlberg im Bereich des Langener Tunnels und den westlich anschließenden Brückentragwerken Wilden und Alfenz umfangreich saniert. Dabei wurde in einem Streckenbereich von etwa 4 km die bestehende Asphaltdecke vollständig erneuert. Da die bestehende Fahrbahn im Bereich der Hangbrücke Wilden starke Rissbildungen im Asphalt aufwies, entschieden sich Bauherr und Planer im Zuge der Belagssanierung eine Asphaltbewehrung einzubauen, um das Auftreten von Reflexionsrissen nachhaltig zu verzögern.

Lösung

Auf Basis zahlreicher praktischer Erfahrungsberichte sowie wissenschaftlicher Nachweise wurde festgelegt, ein Asphaltbewehrungsgitter im Bereich der Hangbrücke Wilden auf der Fahrbahn Bludenz Richtung St. Anton auf einer Streckenlänge von ungefähr 1,45 km und einer mittleren Fahrbahnbreite von etwa 8,60 m vollflächig einzubauen. Von der bestehenden Asphaltkonstruktion wurden vorab 9 cm abgefräst. Auf die mittels Hochdruck-Wasserreinigung gesäuberte und getrocknete Oberfläche wurde eine polymermodifizierte Bitumenemulsion (70 % Bitumenanteil) aufgesprüht. Die Verlegung von einem Asphaltbewehrungsgitter in die teilgebrochene Bitumenemulsion erfolgte maschinell mit einem auf einem Kleintraktor montierten Verlegegerät. Die Verlegung gestaltete sich problemlos, sodass die Verlegearbeiten innerhalb eines Tages vollständig abgeschlossen werden konnten. Die Überbauung des Asphaltbewehrungsgitters – mit 5 cm Asphaltbinderschicht (AC 22) sowie 4 cm Deckschicht (SMA 11) – erfolgte witterungsbedingt fünf Tage später.

Vorteile

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und jahrzehntelange Praxiserfahrung zeigen, dass sich die Nutzungsdauer von Fahrbahnen durch den Einsatz von Asphaltbewehrungsgittern erhöht und die Sanierungsintervalle signifikant verlängert werden. Für den Straßenerhalter bedeutet das, dass sich die Gesamtkosten der Straße in Hinblick auf die Nutzungsdauer und die deutlich verringerten Betriebskosten signifikant reduzieren.


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