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HUESKER Synthetic GmbH
Zentrale
Fabrikstraße 13-15
48712 Gescher
Deutschland
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Projekt Informationen

Baumaßnahme

A 63 Selby Bypass

Ort

Selby, North Yorkshire, UK

Auftraggeber

Highways Agency

Planung

Skanska /High Point Rendel

Bauausführung

Skanska

Bauzeit

2002 bis 2004

Galerie

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Projekt Details

Aufgabe

Der A 63 Selby Bypass wurde am 11. Juni 2004 offiziell freigegeben. Die Umgehungsstraße führt auf einer zweispurigen Fahrbahn von 9,8 km Länge an Selby vorbei. Vor dem Bau der Umgehungsstraße verliefen die A 19 und A 63 durch das Zentrum von Selby, was für hohes Verkehrsaufkommen mit den damit verbundenen Verzögerungen und Unfallgefahren in der Stadtmitte sorgte. Mit der Umgehung sollen Staus vermieden, die Verkehrssicherheit erhöht und die Umweltbelastung in Selby reduziert werden. Im Rahmen des Projekts mussten Überführungen mit bis zu 9 m hohen Dämmen über den Selby Kanal, den Fluss Ouse und zwei Bahnlinien errichtet werden. Die Bodenverhältnisse in der Nähe des höchsten Dammes, der durch die Ebene des Ouse verläuft, wiesen u.a. stark variierende alluviale Sedimente auf. Dazu zählten weiche und sehr weiche Böden mit 4 m und 6 m hohen Torfen, Schluff sowie Tonböden mit Feuchtegehalten zwischen 50 % und 350 %.

Lösung

Als Gründungsmethode kamen Ortbetonrammpfähle mit einem Durchmesser von 370 mm und 425 mm zum Einsatz. Mit dieser Technik kann während der Einbringung eines Pfahls am Pfahlkopf ein „Pilz“ ausgebildet werden, um die lokalen Unterschiede der Bodentiefe zu berücksichtigen und den Verbrauch von Pfahlbeton zu reduzieren. Der gesamte Pfahlkopf wird bewehrt, um der Belastung durch

Baufahrzeuge vor dem Aufschütten des Damms sowie der permanenten Belastung aus dem Damm und der Geokunststoffbewehrung zwischen den Pfahlköpfen standzuhalten. Die Geokunststoffbewehrung über den Pfahlköpfen dient als Verteilungsschicht der Dammlasten und verbessert zugleich die Wirtschaftlichkeit der Pfahlgründung. Die Pfähle leiten die Lasten des Dammschüttungsmaterials durch die gering tragfähigen Bodenschichten in den anstehenden Sandstein. Die Anordnung der Pfähle wurde durch die Verwendung von leichtem Dammschüttungsmaterial optimiert, was größere Pfahlabstände erlaubte. Darüber hinaus wurden vom Auftragnehmer Messgeräte zur Überwachung von Zugkraft und lateraler Pfahldeformation eingebaut.

Vorteile

• Sofortige Inbetriebnahme des Dammes ohne Verzögerung durch Setzungen

• Wartungsarm: Geringe Deformation der Dämme nach Errichtung

• Verwendung von recyceltem Schüttungsmaterial zum Dammbau

• Geogitter bieten hohe Zugfestigkeiten und niedrige Dehnung

• Angepasste Rollenlängen reduzieren Abfall

• Wirtschaftliche Lösung für zuverlässige Kosten- und Ablaufplanung


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