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HUESKER Synthetic GmbH
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Deutschland
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Projekt Informationen

Baumaßnahme

Ausbau der Staatsstraße 2183

Ort

Bindlach, Bayern, DE

Auftraggeber

Staatliches Bauamt Bayreuth

Planung

EDR-Ingenieurbüro

Bauausführung

Scharnagl Hoch- und Tiefbauunternehmen; Centrum Pfähle

Bauzeit

August bis Oktober 2012

Galerie

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Projekt Details

Aufgabe

Der Ausbau der Staatsstraße 2183 nördlich von Bindlach bedingt die Errichtung einer Brückenkonstruktion zur Beseitigung eines höhengleichen Bahnübergangs. Im Rahmen des ersten Bauabschnittes wurde bereits das Brückenbauwerk auf Ortbetonpfählen gegründet. Im folgenden Bauabschnitt galt es nun die Brückenanrampung setzungsfrei an das bestehende Bauwerk anzubinden. Hierzu wurde die Technische Universität (TU) München beauftragt, unter Berücksichtigung der Lage des Bauwerkes in einem Wasserschutzgebiet, ein adäquates Gründungsverfahren zu bestimmen.

Lösung

Die TU München untersuchte hierzu 20 verschiedene Gründungsverfahren und empfahl letztendlich die Gründung der Dämme auf Fertigbeton-Rammpfählen mit einem geogitterbewehrten Gründungspolster. Bei diesem Gründungsverfahren werden die Lasten der Brückenanrampungen über das geogitterbewehrte Gründungspolster in die Pfähle geleitet, welche die Kräfte in den tiefer liegenden, tragfähigen Buntsandstein abtragen. Dies ermöglicht die setzungsfreie Anbindung an das Brückenbauwerk und etwaige Fugen werden auf ein Minimum reduziert. Für

das beschriebene Gründungsverfahren wird zunächst ein rammfähiges Planum errichtet. Daraufhin werden die etwa 1.700 Fertigbeton-Rammpfähle installiert. Diese werden auf eine gleichmäßige Höhe gekürzt und die Pfähle und Pfahlkopfplatten mittels Beton verbunden. Anschließend werden die Pfahlkopfzwischenräume mit Schüttmaterial verfüllt, sodass die Geogitter, welche die Kräfte gleichmäßig in die Pfähle einleiten, auf dem Planum verlegt werden können. Nach dem Aufbringen des Schüttmaterials werden die Geogitter mittels Rückumschlag verankert und das Schüttmaterial verdichtet.

Vorteile

• Praktisch setzungsfrei in der Bauphase und im Betrieb.

• Keine Wartezeiten für Konsolidierung, da der Weichboden praktisch unbelastet ist.

• Vergleichsweise kurze Bauzeit.

• Bauwerk kann sofort in Betrieb genommen werden.

• Reduzierter Massentransport.

• Anwendung in Wasserschutzgebieten

• Vorkonfektionierte Rollenlängen


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