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Tragschichtstabilisierung für neuen Wirtschaftsweg mit Fornit®

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Tragschichtstabilisierung für neuen
Wirtschaftsweg in Bad Bentheim
mit Fornit®-Geogittern

Die Situation:
Im Zuge von Flurbereinigungsmaßnahmen wird der Aus- und Neubau von Wirtschaftswegen erforderlich, bei dem in den letzten Jahren regelmäßig Geokunststoffe sowohl für die Stabilisierung von ungebundenen Tragschichten als auch für die Bewehrung von Asphaltschichten eingesetzt wurden, so auch bei der Baumaßnahme „Flurbereinigung Bentheim-Eileringsbeeke“ im Frühjahr 2006. Ein alter Wirtschaftsweg, bei dem die Fahrbahn nicht ausreichend befestigt war, wird von Grund auf saniert.
Die Lösung:
Zunächst wurde die alte Fahrbahndecke mit einer Großfräse zerkleinert, anschließend stellte man das Planum für den Oberbau her. Vor Einbau der mineralischen Tragschicht wurde das 4,00 m breite Fornit®-Geogitter, Typ 30/30, faltenfrei und straff verlegt.
Hierbei handelt es sich um ein biaxiales und dehnsteifes Geogitter aus Polypropylen, welches schon bei geringen Verformungen hohe Zugkräfte aufnehmen kann. Das Kraft-/Dehnungsverhalten und die Maschenweite entsprechen dem „Regelleistungsverzeichnis 2006 für die Planung und Ausschreibung von Bauleistungen in Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz“, welches von den Verbänden der Teilnehmergemein schaften in Niedersachsen Anfang 2007 als überarbeitete Fassung veröffentlicht wurde. Das Fornit®-Geogitter trägt somit zu hoher Kostenersparnis bei, da eine aufwändige Entsorgung des Fräsguts mit Aushub und Abtransport vermieden werden kann. Außerdem erspart diese Bauweise den zusätzlichen Einbau von 20 – 30 cm Frostschutzmaterial, so dass frei von Höhenbegrenzungen gearbeitet werden kann. Alles in allem trägt diese Lösung zu einem qualitativ hochwertigen Bauwerk bei.
Objekt/Ort: Flurbereinigung Bad Bentheim-Eileringsbeeke
Auftraggeber: GLL, Amt für Landentwicklung, Meppen
Planer: Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner, Osnabrück
Auftragnehmer: Siering Straßenbau GmbH, Hopsten
Bauzeit: April – Mai 2006
Produkt: Fornit® 30/30