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Deponie Hettegger in St. Veit in Österreich

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Deponie Hettegger in St. Veit in Österreich –
Verbesserung der bestehenden Böschungsabdeckung mit
HUESKER Geokunststoffen

Situation

Die Hetteger Entsorgung GmbH betreibt in der Gemeinde St. Veit im Pongau/Salzburg eine Massenabfall- und Reststoffdeponie.
Die Kappenabdeckung der Deponie wurde im Jahre 1998 genehmigt. Die Genehmigung umfasste dieAbdeckung sowie die Entwässerung der Böschungsflächen. Im Jahr 2009 war die Abdeckung in den fertig beschütteten Teilbereichen errichtet.
Im Betrieb zeigte sich jedoch durch unakzeptable Mengen von Sickerwasser eine nicht ausreichende Dichtwirkung der Abdeckung.

Maßnahmen

Zur Verbesserung der Dichtwirkung wurde die Oberflächenabdeckung wieder aufgenommen und durch ein alternatives Abdichtungssystem aus dem Hause HUESKER ersetzt.
Hierbei kamen eine Geosynthetische-Ton-Dichtungsbahn (GTD) vom
Typ NaBento® RL-C (WB), eine Dränmatte und Geogitter vom Typ Fortrac® zum Einsatz.

Bauablauf

Im Sommer 2010 wurden die bereits rekultivierten Bereiche der Deponieböschungen gerodet. Die bestehende Böschungsabdeckung wurde auf 0,30 m bis 0,40 m entfernt und auf diesem Niveau das Planum für die Bentonitmatte hergestellt. Auf diesem Planum wurde das Abdichtungs- und Entwässerungssystem eingebaut.
Die abdichtende Komponente stellt hierbei die GTD vom Typ NaBento® RL-C (WB) dar. Diese enthält10.000 g/m2 Calciumbentonit und hat im trockenen Zustand eine Stärke von 1 cm. Im gequollenen Zustand garantiert die Bentonitmatte eine Durchlässigkeit(kf) geringer als 7x10-11 m/s. Als zusätzlicher Schutz gegen Durchwurzelung ist in die GTD eine Folie eingearbeitet. Die Überlappungen der 5,20 m breiten GTD wurden vor Ort zug- u. schubfest miteinanderverklebt.

Um auf der Oberfläche der GTD anfallendes Sickerwasseraufzunehmen und abzuleiten baute man eine Drainagematte vom Typ Enkadrain® 5006/5-2s/M200PP ein. Die Abflusskapazität der Drainagematte mit einem Durchlässigkeitsbeiwert von kf = 2x10-0 wurde für das maßgebende Niederschlagsereignis als ausreichend nachgewiesen. Ebenfalls dient die Drainagematte als zusätzlicher Schutz der GTD gegen Beschädigung durch die Überschüttung. Eine potentielle Beeinträchtigung der Dichtwirkung durch punktuelles Verdrängen des Bentonits wird so vermieden.
Zum Erreichen der Standsicherheit in den Böschungsbereichen wurde eine erforderliche Antigleitbewehrung vom Typ Fortrac® R 200/30-30 T auf den längeren bzw. Fortrac® R 150/30-30 T auf den kürzeren Böschungen verlegt.
Die Rekultivierungsschicht der neuen Abdeckungbesitzt inklusive einer 0,2 m starken Humusschicht eine Mächtigkeit von 0,8 m. Hierfür verwendete man soweit möglich das Material der ursprünglichen Oberflächenabdeckung.

Ergebnis

Zur Verbesserung der Abdichtung der Deponie Hetteger ersetzte man die bestehende Abdeckung durch einen alternativen nach DVO zugelassenen Aufbau. Bei einer Reduzierung der Schichtstärkevon 2,40 m auf ca. 1,30 m wurde die rechnerische Durchlässigkeit von 1x10-9 m/s auf 7x10-11 verringert.