HUESKER Produkte bieten wirtschaftliche und sichere Lösungen für den Oberwasserkanal des Kraftwerks "Ritzersdorf"
Ein Kanal als mögliche Todesfalle: Wird er rechts und links von glatten Flanken oder Böschungen begrenzt, gibt es für Menschen und Tiere, die hineinfallen, kein Entkommen. Vergebens ist der Versuch, an den glatten Seitenwänden hochzuklettern.
So kam man im österreichischen Ritzersdorf bei Judenburg zu der Erkenntnis: Eine Asphalt- oder Betondichtung des Oberwasserkanals, der das dortige Wasserkraftwerk versorgt, kommt nicht in Frage. Die Baumaßnahme an dem Kanal war nötig geworden, um das nötige Gefälle für das KW zu erhalten.
Anwohner hatten sich bei ähnlichen Zuleitungskanälen mit Spundwänden darüber beklagt, dass etwa Rehe in den Kanal fielen und nach stundenlangem Todeskampf qualvoll verendeten. Dies wollte man in Ritzersdorf auf jeden Fall vermeiden.
Zumal noch weitere Argumente gegen die Dichtung mit Asphalt oder Beton sprachen:
Zum einen ist diese sehr setzungsempfindlich, so dass Verschiebungen befürchtet werden mussten; zum anderen ist die Herstellung technisch sehr umständlich - und damit teuer.
Die Lösung für den Oberwasserkanal des Kraftwerks waren zwei bewährte Produkte aus dem Hause HUESKER: Einerseits eine Geokunststoff-Ton-Dichtungsbahn vom Typ NaBento® RL-C, andererseits das HaTe®-Vlies E 650. Beide verbürgen zuverlässige Abdichtung und Abdichtungsschutz.
Und haben weitere Vorteile: Mit der GTD und dem Vlies ist die Kanalabdichtung relativ setzungsunempfindlich, das Material passt sich optisch gut in die idyllische Landschaft ein und ist kostengünstig. Zudem lässt es sich recht zügig verarbeiten. Die Baumaßnahme, die von der Firma Karl Pitzer durchgeführt wurde, konnte so schon nach sechs Monaten abgeschlossen werden. Dazu gehörte der Einbau der Abdichtung, die Anbindung an ein vorhandenes Brückenbauwerk und das Aufbringen von Schüttung und Grobschlag.
Doch das Wichtigste: Weder Mensch noch Tier sind jetzt durch den Kanal gefährdet, denn es gibt keine glatten Oberflächen und Ausstiegsmöglichkeiten mehr. "Unfälle wie an anderen Kanälen kann es mit unserer Lösung nicht geben", so Herbert Lassnig von der Firma Huesker.
Abb. 1 Die Antwort auf steile Böschungen lautet "sandrauhe" Beschichtung!
Nach der Verlegung der GTD - Typ NaBento® RL-C - werden die
Überlappungsbereiche mittels Spezialkleber dicht und schubfest verbunden.
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Abb. 2 Die auf 2,0 km Länge mit NaBento® RL-C und dem
HaTe®-Schutzvlies Typ E 650 hergestellte Kanalabdichtung
ist setzungsunempfindlich und kostengünstig.
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Abb. 3 Die GTD NaBento® RL-C wird mit Nirosta-Schienen sauber und problemlos an bestehende Bauwerke angeschlossen.
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Abb. 4 Der naturnah gestaltete Oberwasserkanal "Wasserkraftwerk Ritzersdorf"nach Fertigstellung der Abdichtung und Anschluss an das Entnahmebauwerk.







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