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HUESKER Geokunststoffe sichern Bodeneinbau

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HUESKER Geokunststoffe gewährleisten einen
sicheren Bodeneinbau im Hamburger Rodewischhafen

Direkt am Fuße der Köhlbrandbrücke, im Hamburger Freihafen, entsteht ein neues Stück Hafengelände: Wo einst die Schiffe in Rodewischhafen und Ellerholzkanal fuhren und man später Schlick lagerte, gibt es bald schon neue Lagermöglichkeiten.

Der Rodewischhafen - zwischen Trave- und Rosshafen gelegen - ist ein Hafenbecken von geringen Ausmaßen, nur kleine Schiffe konnten hier fahren, der Hafen verlor deshalb bald an Attraktivität.

1992/93 trennte man ihn daher durch einen Abschlussdamm vom Travehafen im Osten und vom Rosshafen im Westen. Dann wurde Schlick eingespült.

Das ganze Jahr über muss im Bereich des Hamburger Hafens und der Elbe Schlick abgebaggert werden, um die für die Schiffe nötige Fahrtiefe zu erhalten - 2 Millionen Kubikmeter Elbesediment sind das jährlich. Dieser Schlick kam auch in das Becken des Rodewischhafens und in den Ellerholzkanal, wo er im Laufe der Jahre eine geringfügige Setzung erfuhr.

Im Laufe der Jahre bildete sich auf dem Schlick eine dünne Kruste, mit niedrigem Bewuchs aus Gräsern und Sträuchern. Diesen Untergrund trockenlegen und ihn dann so vorzubereiten, dass Sand eingebaut und die Fläche später gewerblich genutzt werden kann - vor dieser Aufgabe standen bei der Verfüllung des Rodewischhafens und des Ellerholzkanals der Bauherr - das Amt für Strom- und Hafenbau, Hamburg - und die beteiligten Firmen HUESKER, die iwb Ingenieurgesellschaft mbH (Planung und Überwachung), Hamburg und die ausführende Baufirma Wellmann, Hamburg.

"Unsere Aufgabe ist es, mit Hilfe unserer Geosynthetics einen sicheren maschinellen Bodeneinbau zu gewährleisten", erklärt Hartmut Hangen, Ingenieur bei der Firma HUESKER den Part der Firma aus Gescher an dem Projekt.

Dass das gelang, dafür sorgten bei dem Bauvorhaben in Hamburg zwei Faktoren: Zum einen gab es nach der Rodung des erwähnten Bewuchses noch eine Wurzelkruste, die den Untergrund stabilisierte. Zum anderen kamen das hochfeste Gewebe Stabilenka® 150/45 und das Fortrac®-Geogitter R 150/30-30 zum Einsatz. Olaf Stahlhut vom Ingenieurbüro iwb: "Der Untergrund hatte ursprünglich eine sehr geringe Scherfestigkeit, war also nicht befahrbar. Die Kombination aus Wurzelkruste und geotextilem Material ermöglichte dann aber den Einsatz von leichtem Baugerät."

Mit dem Einsatz von Stabilenka® wurden gleich zwei Vorteile genutzt - das Gewebe übernimmt sowohl eine Trenn- als auch eine Bewehrungsfunktion. Außerdem musste das Gewebe sehr belastbar sein: Nicht nur, weil es direkt auf der Wurzelkruste aufliegt - zusammen mit dem Geogitter Fortrac® muss es auch den Untergrund für den Einbau von 150.000 Kubikmetern Sand sichern und stabilisieren. Ingesamt wurden etwa 45.000 Quadratmeter Fortrac® - Geogitter und ebensoviel Stabilenka® - Gewebe eingebaut.

Dank der hohen Flexibilität der HUESKER-Produkte, die den Einsatz leistungsfähiger Maschinen ermöglichen, sind die Bauarbeiten gut vorangekommen: Die Horizontal-Dränage, die sich etwa 10 cm oberhalb der geotextilen Lage befindet, wurde bereits vor der Auffüllung mit Sand eingebaut, ebenso wie der Pumpenschacht - immerhin sollen geschätzte 50.000 m3 Wasser abfließen. Auch die ersten Sandschichten (ges. ca. 3,3 m Mächtigkeit) haben bereits ihren Platz in Rodewischhafen und Ellerholzkanal gefunden. Bereits in wenigen Jahren werden das ehemalige Hafenbecken und der Kanal wieder nutzbar sein - als wertvolle Lagerflächen für den Hamburger Hafen.

 

Abb. 1: (Übersicht):
Das Becken des Rodewischhafen während Aufbringung der ersten Sandlage

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Abb. 2: (Detail):
Schichtaufbau: Trenn- und Bewehrungsgewebe Stabilenka® (untere Lage), Geogitter Fortrac® (obere Lage) und erste Sandauflage

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Abb. 3 Querschnitt:
Schichtaufbau Hafenbecken Rodewischhafen, Hamburg

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