HUESKER liefert Geokunststoffe für Airbus Standort Hamburg
HUESKER erhält Großauftrag für Airbus Standort Hamburg
Airbus Hamburg - Werkserweiterung mit Geokunststoffen
Am Ausbau des Hamburger Werkes der EADS Airbus GmbH ist HUESKER Synthetic als ein wichtiger Zulieferer beteiligt. Der in Gescher/Westfalen ansässige Hersteller von Geokunststoffen wird für die Geländeerweiterung Bewehrungshüllen Typ Ringtrac® und für die erforderliche Horizontalbewehrung das dazugehörende Comtrac® mit bis zu 1000 kN liefern. Die Ummantelung der zum Einsatz kommenden Sandsäulen wird aus hochzugfestem Material hergestellt. Hierdurch können die notwendigen Erd- und Gründungsarbeiten bei der Erweiterung des Werksgeländes nicht nur sehr effizient, sondern vor allem äußerst umweltverträglich ausgeführt werden.
Bei den geokunststoffummantelten Sandsäulen handelt es sich um ein pfahlähnliches Tragsystem, das eine wirtschaftliche Gründung von Dämmen auf wenig tragfähigem Untergrund ermöglicht. Das System wurde von Möbius-Bau entwickelt. Die Sandsäulen sind in einem bestimmten Raster angeordnet. Der darauf errichtete Damm erhält zusätzlich eine horizontale Bewehrung. Hierdurch werden die Lasten der Überbauung unter Setzungsausgleich bis zum tragfähigen Untergrund geleitet.
Die Geokunststoffhülle Ringtrac® begrenzt durch eine kontrollierte radiale Stützung die Ausdehnung der Sandsäulen in die umgebenden Weichböden. Das erhöht zum einen die Säulentragfähigkeit und ermöglicht zum anderen die Ausführung auch in extrem weichen Bodenschichten. Die Konsolidierungssetzungen werden weitgehend auf die Bauzeit begrenzt.
Geokunststoff - nur definierte Qualität zulässig
Ganz entscheidend für die Sicherheit und Qualität dieses Bauverfahrens ist die Wahl des verwendeten Geokunststoffmaterials. Die zum Einsatz kommenden Geokunststoffhüllen Ringtrac® mit Reißzugfestigkeiten von 100kN/m bis 400kN/m in Ringrichtung und genau definiertem Dehnverhalten werden projektspezifisch hergestellt; abhängig von der erforderlichen Säulentragkraft, der Rasteranordnung, dem Säulendurchmesser und den Eigenschaften der Weichschichten, die die Säulen umschließen.
EADS Airbus GmbH investiert rd. 1 Mrd DM
Die Geschäftsführung der EADS Airbus GmbH begrüßt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes über die Zulassung der Werkserweiterung in Hamburg, weil damit der Startschuß für eine Milliardeninvestition gefallen ist. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der EADS Airbus GmbH, Hans- Joachim Gante, wies erneut auf die herausragende industrielle Bedeutung des A380-Programms hin: "Von der Produktion der A380 profitiert nicht nur die EADS Airbus. Das neue Flugzeugprogramm hat eine Laufzeit von mindestens 30 Jahren und bietet auch für Zulieferer und Dienstleister eine langfristige Perspektive".
Die EADS Airbus habe für den Bau der A380-Hallen, Gebäude und für die erforderliche Infrastruktur Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Mark eingeplant. Aufgrund des engen internationalen Terminplanes ist es notwendig, dass die Arbeiten unverzüglich aufgenommen werden. Die zeitweilige Beeinträchtigung der Umwelt auf der beanspruchten Fläche wird überkompensiert durch die geplanten, fast doppelt so großen Ausgleichsflächen.
Gante weiter: "Für uns als Flugzeughersteller ist es entscheidend, dass wir am 1. November dieses Jahres mit dem Bau der ersten A380 Halle beginnen können." Für die Produktion der A380 sind folgende Meilensteine geplant: Montagebeginn im Jahr 2003, Flug des Prototyps im Jahr 2004, Auslieferung des ersten Flugzeugs im ersten Quartal 2006.



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